Die Kunsthalle Bern freut sich, eine neue Einzelausstellung mit Jota Mombaça bekanntzugeben.
Jota Mombaça (* 1991 in Natal, Brasilien) lebt und arbeitet in Lissabon und Amsterdam.
Mombaça ist Schriftsteller:in, Performer:in und Multimedia-Künstler:in mit einer künstlerischen Praxis in Performance, Text, Installation, Ton und Film. Die Arbeiten behandeln Queer-Theorie, antikoloniale Kritik, diasporische Subjektivitäten und verkörpertem Wissen, insbesondere aus der Perspektive rassifizierter trans- und nicht-binärer Erfahrungen. Mombaças Praxis ist stark forschungsbasiert und versteht Kunst als eine Form von Weltanalyse und spekulativer Intervention, die Gewaltverhältnisse des Kolonialismus, der Moderne und des Humanismus offenlegt und unterbricht.
In Texten, Performances und Installationen thematisiert Mombaça wiederkehrend Fragen nach dem «Ende der Welt» als politisches und epistemisches Projekt, in der Trauer, Wut und Unregierbarkeit sowie die Möglichkeit kollektiver Imagination jenseits normativer Zeit-, Körper- und Wissensordnungen Ausdruck finden. Die künstlerische Arbeit ist
international verortet und wurde in Ausstellungs-, Performance- und Publikationskontexten präsentiert; zugleich veröffentlicht Mombaça regelmässig Essays, Gedichte und theoretische Texte in Magazinen, Katalogen und Online-Plattformen, in denen künstlerische Praxis, Aktivismus und kritische Theorie bewusst ineinandergreifen.
